Viele Pferdebesitzer werden aufgrund der aktuellen Landwirtschaft vor neue Herausforderungen gestellt. Der Wandel von Kleinbauern zu Agrarunternehmen ist zur Realität geworden. Durch diese Form der Landwirtschaft gibt es einen immensen Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln. Dadurch gibt es kaum noch Mineralien in Gras und im Heu. Somit wird die Nahrungsmittelkette von vielen Pferden stark beeinflusst. Durch die chemischen Substanzen, die die Pferde mit der Nahrung von Gras und Heu aufnehmen, können gesundheitliche Probleme auftreten. Aus diesem Grund sollte Pferden Mineralfutter zugeführt werden, welches ihnen lebenswichtige Mineralien und Spurenelemente zurückliefert.

Ob und wann Pferde zur normalen Fütterung Mineralfutter benötigen, ist individuell vom Pferd abhängig. 

Aber wozu ist Mineralfutter für Pferde nützlich?

Mineralstoffe sind wichtig für Pferde, da sie diese für viele Prozesse benötigen. Außerdem besitzen Pferde einen besonders sensiblen Stoffwechsel. Sie reagieren somit auf ungewohnte Substanzen häufig mit Stoffwechselstörungen und Krankheiten. Wenn ein Mangel an Mineralstoffen auftritt, können viele verschiedene Erkrankungen entstehen. Kotwasser und Allergien bei Pferden sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Auch Pferdehusten oder Hufrehe können Anzeichen für einen Mineralstoffmangel sein.  Das Pferd kann auch unter Zahnproblemen leiden oder die Knochen des Pferdes können brüchig werden. Ebenso kann die Muskulatur des Pferdes bei einem Mangel von Mineralstoffen, wie zum Beispiel Magnesium, beeinträchtigt werden. Durch Kalzium- und Magnesiummangel kann es, besonders bei Pferden im Wachstum, zu Wachstumsstörungen kommen. Ein Mangel an Mineralien kann natürlich auch durch zu starke Belastung und das Alter des Pferdes oder durch falsche Fütterung zum Tragen kommen. Im Mineralfutter für Pferde sind wichtige Mineralstoffe enthalten, welche dafür sorgen können, dass die Gesundheit des Pferdes wiederhergestellt wird.  

Worauf sollte der Pferdehalter achten?

Das Mineralfutter für Pferde, wie es beispielsweise bei Zuzzl Tierbedarf Alexander Trautwein angeboten wird, muss individuell auf das Tier angepasst sein. Ein Überschuss an Phosphor und Kalzium ist bei einem Zuchtpferd oder bei einer übermäßigen Haferfütterung durchaus gerechtfertigt. Während Zuchtpferde und Fohlen von diesem Überschuss an Mineralstoffen profitieren, kann die gesundheitliche Entwicklung von Spezialrassen, wie Isländern oder Arabern, ins Stocken geraten. Überdosierungen können zu Organschäden und Knochenbrüchen führen. Weil Spezialrassen oft getreidefrei ernährt werden, benötigen sie einen erhöhten Anteil an Spurenelementen.  Unpassende Mineralfutter können also den Gesundheitszustand verschlechtern. Ein Mangel an Nährstoffen führt zu vielen verschiedenen Erkrankungen. Dabei sind vorrangig die Mineralfutter mit den Nährstoffkombinationen zu wählen, die genau diesen Mangel beheben können. „All-In-One" Mineralfutter für Pferde sind nicht zu empfehlen, da diese die Aufnahme wirklich benötigter Nährstoffe ausbremsen.  Es gilt, vorhandene Mängel an dem Pferd festzustellen und diese zuverlässig mit einem individuell angepassten Mineralfutter auszugleichen.  Wird ein Mineralfutter für Pferde folgerichtig angewendet, lässt ein positives Ergebnis nicht lange auf sich warten.

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