Früher wurden Hunde vorwiegend zur Sicherheit von Haus und Hof oder für die Jagd gehalten. Heute sind die meisten Hunde Familienmitglieder. Einem Familienmitglied soll es gutgehen und das wünschen Sie auch für Ihren Hund. Das richtige Hundefutter ist für die Entwicklung und Gesundheit ganz entscheidend. Bei Katrin Scheurich finden Sie dazu eine Auswahl! Dabei muss das Futter dem Alter, der Größe, Aktivität und dem Gesundheitszustand des Hundes angepasst werden.

Die verschiedenen Arten von Hundefutter

Für Hunde gibt es Trockenfutter, Nassfutter und BARF, eine Rohfütterung aus Fleisch, Innereien, Gemüse, Fisch und Knochen. Welpen und jungen Hunde brauchen angepasstes Futter für eine gute Verdauung und allgemeine Entwicklung. Spezielles Welpenfutter sollte mindestens während der ersten drei Monate, am besten noch ein bis zwei Monate länger gefüttert werden. Danach gibt es angepasstes Hundefutter für Junghunde. Der Junghund erlebt seine aktivste Phase und braucht entsprechend hochwertiges Futter. Als Faustregel für die Futtermengen kann gelten, dass täglich 1 bis 3 % Trockenfutter oder etwas mehr Nassfutter seines Körpergewichts fressen sollte. Welpen und Junghunde werden drei- bis viermal täglich gefüttert. Der ausgewachsene Hund wird ein- bis zweimal täglich gefüttert. Ältere Hunde erhalten spezielles Seniorenfutter, das dem verlangsamten Stoffwechsel angepasst ist. Auch für den alten Hund sind wieder mehrere, kleinere Mahlzeiten bekömmlicher als eine Tagesration. Oft fehlen dem alten Hund schon einige Zähne, weshalb für die Seniorhunde Nassfutter meist die bessere Wahl ist.

Trockenfutter oder Nassfutter

Der Wassernapf sollte immer gefüllt sein. Bei Trockenfuttergabe nimmt der Hund noch mehr Wasser auf. Trockenfutter hat einen Flüssigkeitsanteil von ca. 14 %, Nassfutter dagegen bis 85 %. Trockenfutter ist preisgünstig und kann lange gelagert werden. Nassfutter ist dagegen leichter verdaulich und wird von vielen Hunden bevorzugt. Beide Futterarten enthalten alle wichtigen Nährstoffe wie Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und weitere Nährstoffe. Für welche der beiden Arten Hundefutter Sie sich entscheiden, ist für die Hundegesundheit nicht von Belang. Wichtig ist, dass der Hund ein hochwertiges Futter erhält. Allzu viel Abwechslung ist nicht ideal. Für den Hund ist ein gewohntes Hundefutter, das ihm gut bekommt, am besten. Natürlich darf es zwischendurch auch mal etwas besonders Leckeres geben und selbstverständlich hier und da ein gesundes Leckerli. Beim BARF entscheiden Sie selbst über die Zusammensetzung und müssen sich gut über Futtermengen und die Nährwerte informieren.

Für die Zahngesundheit

Gutes Hundefutter unterstützt natürlich auch die Zahngesundheit. Sehr gut sind nebenbei spezielle Dental-Snacks für die Zähne. Auch wenn die Zähne beim Trockenfutter mehr gefordert sind als beim Nassfutter, sollten zusätzlich Dental-Snacks gegeben werden. Ein Snack am Tag reicht. Mit einem echten Knochen tun Sie den Zähnen und der Hundegesundheit etwas Gutes. Möchten Sie zwischendurch dem Hund selbst etwas kochen, verzichten Sie bitte auf Salz und weitere Gewürze.

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